HSANHE 6410-1 – Coffee Corner „Starbucks?“

HSANHE 6410-1 Coffee Corner aus der Small Market Serie

“ »Ja, Starbuck, ja, kommt alle um mich herum, Jungens. Moby-Dick war es, der mir den einen Mast abgerissen hat !“

Herman Melville, Moby-Dick, Kapitel 18

Die Starbucks Corporation ist ein international tätiges Einzelhandelsunternehmen in der Produktsparte Kaffee. Das im US amerikanischen Bundesstaat Seattle ansässige Unternehmen kauft und röstet Kaffeebohnen und vertreibt sie dann in konzerneigenen und lizenzierten Kaffeehäusern.

Mittlerweile ist Starbucks mit über 29.300 Filialen weltweit vertreten, wobei sich rund die Hälfte der Filialen in den USA befinden.

Der Nettoumsatz belief sich im Jahr 2018 auf rund 24,7 Milliarden US-Dollar. Starbucks belegt mit über 46 Millionen US-Dollar Markenwert den zweiten Platz im Ranking der wertvollsten Fast-Food-Marken weltweit.

Nach Costa Coffee ist Starbucks in Europa der zweitgrößte Kaffeebarbetreiber mit rund 2.500 Kaffeebars. Das Angebot der verschiedenen Getränke ist das umsatzstärkste Produkt und macht weit über die Hälfte des weltweiten Umsatzes aus.

Im April 1971 eröffneten die Studienfreunde Gerald Baldwin, Gordon Bowker und Zev Siegl aus San Francisco im alten Hafen Seattle am Pike Place 1912 das Kaffee-, Tee- und Gewürzgeschäft „Starbucks Coffee, Tea and Spice“.

Die Gründer von Starbucks waren begeisterte Literaten bzw. lasen einfach gern und vor allem viel. Nicht umsonst waren die beiden Gründer auch Lehrer geworden bzw. waren selbst als Autor tätig.

Eines ihrer Lieblingsbücher war dabei „Moby Dick“, sodass sie auf die Idee kamen, ihr Kaffee-Unternehmen nach einer Persönlichkeit in Moby Dick zu benennen. So war ursprünglich die Idee Starbucks nach dem Boot von Ahab in Moby Dick – „Pequods“ – zu benennen.

Da aber niemand sagen würde „Lass uns mal einen Kaffee bei Pequods trinken, wurde die Idee wieder schnell verworfen. Stattdessen nahm man schlussendlich den Namen von Captain Ahabs ersten Matrosen „Starbucks“

Bis 1981 wurden weitere drei Filialen in Seattle eröffnet.

1982 übernahm Howard Schultz bei Starbucks die Leitung des Einzelhandels und der Vermarktung. Zunächst weitete er das Geschäft auf die Belieferung gehobener Restaurants und Espresso-Bars mit Kaffeebohnen aus. Der Besuch einer Verkaufsmesse in Mailand brachte ihn 1983 auf die Idee, neben dem Bohn enverkauf auch zubereiteten Kaffee zum Vor-Ort-Verzehr anzubieten. 1984 gestanden ihm die Inhaber zu, kleine Espresso-Bars in den Läden einzurichten.

Das Kaffeebarkonzept erwies sich als erfolgreich, wenngleich eine weitere Expansion abgelehnt wurde, da Baldwins, Bowkers und Siegls Liebhaberei immer Vorrang vor dem Geschäftlichen haben sollte.

Das führte schließlich zum Bruch der Geschäftsbeziehung. Schultz kündigte bei Starbucks und eröffnete 1985 seine eigene Kaffeebar namens Il Giornale, wobei ihn seine früheren Arbeitgeber unterstützten.

Nachdem er Investoren gefunden hatte, war er in der Lage, seinen früheren Arbeitgebern und Kaffee-Connaisseuren ein überzeugendes Übernahmeangebot zu machen. 1987 kaufte er das Unternehmen Starbucks für 3,8 Millionen US-Dollar und begann – mit 11 Läden und 100 Angestellten – mit dessen Expansion.

Im Zuge der Ministerkonferenz der Wirtschafts- und Handelsminister der WTO in Seattle 1999 kam es zu Ausschreitungen und Starbucks-Filialen beschädigt, was auf Unverständnis im Management stieß, da man sich unter Howard Schultz als sozial ausgerichtet verstand.[7]

Das Logo wurde über die Jahre geändert. Am Anfang war die Sirene noch barbusig. In der zweiten Version verdeckten dann Haare die Brüste, es war aber noch ein Bauchnabel zu sehen. In der Version ab 1992 ist auch dieser nicht mehr zu sehen. Seit 2011 wird die umlaufende Firmenbezeichnung weggelassen, die Sirene alleine bildet das Logo.

Quellen für die oben genannten Fakten:

Ich mag kein Kaffee aber das sieht „cosy“ aus.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.